Sitzung: 16.04.2024 GHR/004/2024
Volkshochschule
Bad Neustadt und Rhön-Saale e.V.
Mit der Vereinbarung über eine kommunale Arbeitsgemeinschaft zum Betrieb
einer Volkshochschule in Bad Neustadt a. d. Saale und in den umliegenden
Gemeinden mit den Städten Bad Neustadt a. d. Saale und Bischofsheim i. d. Rhön
sowie den Gemeinden Burglauer, Heustreu, Hohenroth, Hollstadt, Niederlauer, Oberelsbach,
Rödelmaier, Salz, Sandberg, Schönau a. d. Brend, Strahlungen, Unsleben und
Wollbach vom 01.04.1991 wurde die Zusammenarbeit auf dem Gebiet der
Erwachsenenbildung geschlossen.
Auf Grundlage der Vereinbarung hat die Stadt Bad Neustadt a. d. Saale
die zentrale Geschäftsstelle mit folgenden Aufgaben unterhalten:
- Programmgestaltung
- Auswahl, Vermittlung und Verpflichtung
von Dozenten und Referenten
- Dozentenfortbildung
- Öffentlichkeitsarbeit
- Organisatorische und finanzielle
Abwicklung der Veranstaltungen
- Zuschusswesen
- Erstellung von Statistiken
Die Kosten für den Personal- und Sachaufwand der Geschäftsstelle hat die
Stadt Bad Neustadt a. d. Saale getragen.
Mit der o. g. Vereinbarung haben sich die Gemeinden verpflichtet
Räumlichkeiten für die Kurse unentgeltlich zur Verfügung zu stellen.
Die beteiligten Kommunen haben demzufolge den örtlichen Aufwand,
insbesondere die im Zusammenhang mit der Nutzung von Räumen entstehenden
Kosten, sowie einen Anteil an nicht gedeckten Ausgaben wie Dozenten- und
Referentenkosten oder Aufwandsentschädigungen für Leiter und Mitarbeiter der
Volkshochschule getragen. Dieser Anteil wurde pauschaliert und betrug jährlich 0,51
€ pro Einwohner. Für die Gemeinde Hohenroth wurden hierfür für das Jahr 2023
Kosten in Höhe von 1.843,65 € in Rechnung gestellt.
Die kommunale Arbeitsgemeinschaft zum Betrieb einer Volkshochschule in
Bad Neustadt a. d. Saale und in den umliegenden Gemeinden vom 01.04.1999 wurde
mit Beschluss des Stadtrates Bad Neustadt a. d. Saale am 11.01.2024
fristgerecht zum 31.07.2024 gekündigt. Hintergrund der Kündigung ist der
Beitritt der Stadt Bad Neustadt a. d. Saale als Gesellschafterin zur vhs
Rhön-Grabfeld gGmbH, welche künftig die Erwachsenenbildung im Landkreis
verantwortet.
Volkshochschule
Rhön-Grabfeld gGmbH
Im Juni 2023 wurde angekündigt, dass ein Zusammenschluss der beiden
Volkshochschulen vhs Bad Neustadt und Rhön-Saale e.V. sowie vhs Rhön und
Grabfeld gGmbH zu einer landkreisweiten Volkshochschule geplant ist. Mit dem
Zusammenschluss soll eine zukunftsorientierte Erwachsenenbildung gestärkt und
bestehende Zuschüsse gesichert werden.
Im Rahmen einer gemeinsamen Besprechung mit Herrn Dr. Tapken, Leiter der
vhs Bad Neustadt und Rhön-Saale e.V. und der städtischen Kulturarbeit und Herrn
Schmitt, Leiter der vhs Rhön und Grabfeld gGmbH zusammen mit den Bürgermeistern
der beteiligten Gemeinden der vhs Bad Neustadt und Rhön-Saale e.V. am
08.02.2024 sowie mit Schreiben vom 06.03.2024 wurde über den Zusammenschluss
der beiden Volkshochschulen zu einer vhs Rhön-Grabfeld gGmbH, die Möglichkeit
über einen Beitritt der Gemeinden und die damit verbundenen Vorteile und
Voraussetzungen informiert.
Die neue gemeinsame Volkshochschule trägt die Rechtsform einer gGmbH und
besteht aus kommunalen Gesellschaftern. Die Kommunen können mit dem Erwerb
eines Anteils Gesellschafter der gGmbH werden. Zur Mitfinanzierung fallen jährliche
Kosten pro Anteil für die Gesellschafter an.
Mit einem Einstieg der Gemeinde als Gesellschafterin der vhs
Rhön-Grabfeld gGmbH bietet die Volkshochschule den Bürgerinnen und Bürgern
sowie der Kommune:
- 5 % Rabatt auf alle Regel-Veranstaltungen für die Bürgerinnen und
Bürger der Gesellschafterkommunen
- Schaffung und Möglichkeit von Vorort-Veranstaltungen
- Schaffung von einem flächendeckenden Programmangebot
- Starker Kooperationspartner in der Region und vor Ort -auch im
Bereich der Wirtschaft-
- Träger des Mehrgenerationenhauses für den Landkreis Rhön-Grabfeld
- Verbesserung von Lebensqualität vor Ort durch das
Volkshochschulangebot
- Erschwingliche Kursgebühren für alle Zielgruppen
- Die vhs ermöglicht einen unkomplizierten Bildungszugang für alle
- Lebenslanges Lernen, etc…
- Je gGmbH-Anteil eine Stimme in der
jährlichen Gesellschafterversammlung
Zusätzlich wird momentan allen Teilnehmenden ein Frühbucherrabatt von 10
% gewährt.
Folgende Voraussetzungen sind mit einem Beitritt der Gemeinde zur vhs
Rhön-Grabfeld gGmbH als Gesellschafterin verbunden:
- Einmaliges
Stammkapital: je Anteil 300 Euro
- Jährlicher Zuschuss:
momentan 1.800 Euro je Anteil
- Unterstützung bei
Räumlichkeiten und der Öffentlichkeitsarbeit vor Ort
Eine
Volkshochschule in der Region und vor Ort ermutigt die Menschen der Kommune
jeden Alters, lebenslang zu lernen, was sowohl persönliches Wachstum als auch
soziale Entwicklung fördert.
Die Aufnahme der
Gesellschafter im Rahmen einer Gesellschafterversammlung ist im Juni 2024 geplant.
Beschluss:
Der Gemeinderat
beschließt die Kündigung der Mitgliedschaft an der kommunalen
Arbeitsgemeinschaft zum Betrieb einer Volkshochschule in Bad Neustadt a. d.
Saale und in den umliegenden Gemeinden mit den Städten Bad Neustadt a. d.
Saale und Bischofsheim i. d. Rhön sowie den Gemeinden Burglauer, Heustreu,
Hohenroth, Hollstadt, Niederlauer, Oberelsbach, Rödelmaier, Salz, Sandberg,
Schönau a. d. Brend, Strahlungen, Unsleben und Wollbach vom 01.04.1991 aufgrund
des Zusammenschlusses der beiden Volkshochschulen vhs Bad Neustadt und
Rhön-Saale e.V. sowie vhs Rhön und Grabfeld gGmbH zur vhs Rhön-Grabfeld gGmbH.
Der Gemeinderat
beschließt den Beitritt der Gemeinde Hohenroth zur vhs Rhön-Grabfeld gGmbH und
den gleichzeitigen Erwerb von 1 Gesellschaftsanteil an der gGmbH. Der
Bürgermeister wird ermächtigt den entsprechenden notariellen Vertrag
abzuschließen.
Abstimmungsergebnis:
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Ja-Stimmen: |
14 |
Mitgliederzahl: |
17 |
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Nein-Stimmen: |
0 |
Anwesend: |
14 |
