Volkshochschule Bad Neustadt und Rhön-Saale e.V.

 

Mit der Vereinbarung über eine kommunale Arbeitsgemeinschaft zum Betrieb einer Volkshochschule in Bad Neustadt a. d. Saale und in den umliegenden Gemeinden mit den Städten Bad Neustadt a. d. Saale und Bischofsheim i. d. Rhön sowie den Gemeinden Burglauer, Heustreu, Hohenroth, Hollstadt, Niederlauer, Oberelsbach, Rödelmaier, Salz, Sandberg, Schönau a. d. Brend, Strahlungen, Unsleben und Wollbach vom 01.04.1991 wurde die Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Erwachsenenbildung geschlossen.

 

Auf Grundlage der Vereinbarung hat die Stadt Bad Neustadt a. d. Saale die zentrale Geschäftsstelle mit folgenden Aufgaben unterhalten:

  • Programmgestaltung
  • Auswahl, Vermittlung und Verpflichtung von Dozenten und Referenten
  • Dozentenfortbildung
  • Öffentlichkeitsarbeit
  • Organisatorische und finanzielle Abwicklung der Veranstaltungen
  • Zuschusswesen
  • Erstellung von Statistiken

 

Die Kosten für den Personal- und Sachaufwand der Geschäftsstelle hat die Stadt Bad Neustadt a. d. Saale getragen.

 

Mit der o. g. Vereinbarung haben sich die Gemeinden verpflichtet Räumlichkeiten für die Kurse unentgeltlich zur Verfügung zu stellen.

 

Die beteiligten Kommunen haben demzufolge den örtlichen Aufwand, insbesondere die im Zusammenhang mit der Nutzung von Räumen entstehenden Kosten, sowie einen Anteil an nicht gedeckten Ausgaben wie Dozenten- und Referentenkosten oder Aufwandsentschädigungen für Leiter und Mitarbeiter der Volkshochschule getragen. Dieser Anteil wurde pauschaliert und betrug jährlich 0,51 € pro Einwohner. Für die Gemeinde Hohenroth wurden hierfür für das Jahr 2023 Kosten in Höhe von 1.843,65 € in Rechnung gestellt.

 

Die kommunale Arbeitsgemeinschaft zum Betrieb einer Volkshochschule in Bad Neustadt a. d. Saale und in den umliegenden Gemeinden vom 01.04.1999 wurde mit Beschluss des Stadtrates Bad Neustadt a. d. Saale am 11.01.2024 fristgerecht zum 31.07.2024 gekündigt. Hintergrund der Kündigung ist der Beitritt der Stadt Bad Neustadt a. d. Saale als Gesellschafterin zur vhs Rhön-Grabfeld gGmbH, welche künftig die Erwachsenenbildung im Landkreis verantwortet.

 

 

Volkshochschule Rhön-Grabfeld gGmbH

 

Im Juni 2023 wurde angekündigt, dass ein Zusammenschluss der beiden Volkshochschulen vhs Bad Neustadt und Rhön-Saale e.V. sowie vhs Rhön und Grabfeld gGmbH zu einer landkreisweiten Volkshochschule geplant ist. Mit dem Zusammenschluss soll eine zukunftsorientierte Erwachsenenbildung gestärkt und bestehende Zuschüsse gesichert werden.

 

Im Rahmen einer gemeinsamen Besprechung mit Herrn Dr. Tapken, Leiter der vhs Bad Neustadt und Rhön-Saale e.V. und der städtischen Kulturarbeit und Herrn Schmitt, Leiter der vhs Rhön und Grabfeld gGmbH zusammen mit den Bürgermeistern der beteiligten Gemeinden der vhs Bad Neustadt und Rhön-Saale e.V. am 08.02.2024 sowie mit Schreiben vom 06.03.2024 wurde über den Zusammenschluss der beiden Volkshochschulen zu einer vhs Rhön-Grabfeld gGmbH, die Möglichkeit über einen Beitritt der Gemeinden und die damit verbundenen Vorteile und Voraussetzungen informiert.

 

Die neue gemeinsame Volkshochschule trägt die Rechtsform einer gGmbH und besteht aus kommunalen Gesellschaftern. Die Kommunen können mit dem Erwerb eines Anteils Gesellschafter der gGmbH werden. Zur Mitfinanzierung fallen jährliche Kosten pro Anteil für die Gesellschafter an.

 

Mit einem Einstieg der Gemeinde als Gesellschafterin der vhs Rhön-Grabfeld gGmbH bietet die Volkshochschule den Bürgerinnen und Bürgern sowie der Kommune:

 

  1. 5 % Rabatt auf alle Regel-Veranstaltungen für die Bürgerinnen und Bürger der Gesellschafterkommunen
  2. Schaffung und Möglichkeit von Vorort-Veranstaltungen
  3. Schaffung von einem flächendeckenden Programmangebot
  4. Starker Kooperationspartner in der Region und vor Ort -auch im Bereich der Wirtschaft-
  5. Träger des Mehrgenerationenhauses für den Landkreis Rhön-Grabfeld
  6. Verbesserung von Lebensqualität vor Ort durch das Volkshochschulangebot
  7. Erschwingliche Kursgebühren für alle Zielgruppen
  8. Die vhs ermöglicht einen unkomplizierten Bildungszugang für alle
  9. Lebenslanges Lernen, etc…
  10. Je gGmbH-Anteil eine Stimme in der jährlichen Gesellschafterversammlung

 

Zusätzlich wird momentan allen Teilnehmenden ein Frühbucherrabatt von 10 % gewährt.

 

Folgende Voraussetzungen sind mit einem Beitritt der Gemeinde zur vhs Rhön-Grabfeld gGmbH als Gesellschafterin verbunden:

 

  1. Einmaliges Stammkapital: je Anteil 300 Euro
  2. Jährlicher Zuschuss: momentan 1.800 Euro je Anteil
  3. Unterstützung bei Räumlichkeiten und der Öffentlichkeitsarbeit vor Ort

 

Eine Volkshochschule in der Region und vor Ort ermutigt die Menschen der Kommune jeden Alters, lebenslang zu lernen, was sowohl persönliches Wachstum als auch soziale Entwicklung fördert.

 

Die Aufnahme der Gesellschafter im Rahmen einer Gesellschafterversammlung ist im Juni 2024 geplant.

 

 

 


Beschluss:

 

Der Gemeinderat beschließt die Kündigung der Mitgliedschaft an der kommunalen Arbeitsgemeinschaft zum Betrieb einer Volkshochschule in Bad Neustadt a. d. Saale und in den umliegenden Gemeinden mit den Städten Bad Neustadt a. d. Saale und Bischofsheim i. d. Rhön sowie den Gemeinden Burglauer, Heustreu, Hohenroth, Hollstadt, Niederlauer, Oberelsbach, Rödelmaier, Salz, Sandberg, Schönau a. d. Brend, Strahlungen, Unsleben und Wollbach vom 01.04.1991 aufgrund des Zusammenschlusses der beiden Volkshochschulen vhs Bad Neustadt und Rhön-Saale e.V. sowie vhs Rhön und Grabfeld gGmbH zur vhs Rhön-Grabfeld gGmbH.

 

Der Gemeinderat beschließt den Beitritt der Gemeinde Hohenroth zur vhs Rhön-Grabfeld gGmbH und den gleichzeitigen Erwerb von 1 Gesellschaftsanteil an der gGmbH. Der Bürgermeister wird ermächtigt den entsprechenden notariellen Vertrag abzuschließen.

 


Abstimmungsergebnis:

 

Ja-Stimmen:

14

Mitgliederzahl:

17

Nein-Stimmen:

0

Anwesend:

14